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Sonntag, Februar 09, 2003
Soeben im Oktober Verlag erschienen:
Michael Rudolf, "Morgenbillich" - Die Wahrheit über Holger Sudau Der Bier-, Pilz- und Arno-Schmidt-Kenner Rudolf legt die Biographie des Holger Sudau vor - laut Klappentext "ein Arnold Hau der DDR". Dem kann man nur so etwas von zustimmen (die diversen Arno-Schmidt-Verweise mögen die Leser und Leserinnen selbst finden). Und niemand beleidigt seine (Ex-)DDR-Mitbewohner so elegant und hingebungsvoll wie Rudolf!
Frank Schäfer: Harte Kerle (Essays, Aufsätze, Rezensionen) Darin die beiden schon andernorts erschienen Beiträge "Gegnd voller Deppm - Arno Schmidts Austriophobie" und "Einfach; kräftig; viel Fleisch - Essen mit Arno Schmidt" und jede Menge Verweise in den Beiträgen zu Rühmkorf, Gutzkow, Wezel etc.
Hinweis durch: Peter Sinram
(von Oliver Gassner)
Samstag, Januar 11, 2003
Sonntag, Januar 05, 2003
Ein Besuch der Seite: < a href="http://www.fulgura.de">www.fulgura.de sollte sich lohnen. Beiträge über Dreyer, Plagiat, Insel Felsenburg, Barfgfelder Bote und immer wieder Schmidt.
(von Oliver Gassner)
Donnerstag, Januar 02, 2003
Badische Zeitung Online - Tageszeitung für Baden im Netz Die Erstarrung, die Duden und Duden-Feinde wie Arno Schmidt ("Wie eisern bei uns der Duden regiert, sklavisch umtanzt von einem Volk linguistischer Kastraten") unisono beklagten, hat sich gelöst: Jeder darf nach seiner eigenen Fasson selig werden.
(von Oliver Gassner)
Donnerstag, Dezember 19, 2002
Montag, Dezember 09, 2002
Schmidt schreibt ja "wo unter der SS-Rune Hermann Löns liegt" und Friedrich Neuhausen "verbessert", das sei ja gar keine SS-Rune, sondern "die Wolfsangel, Löns´ selbstgewähltes Erkennungszeichen. Weitläufig zwar mit der Siegrune verwandt" bedeute sie jedoch "die Sonnensense, die den Winterwolf tötet." Deswegen könne Schmidt ja gar nicht dagewesen sein, sonst wäre ihm solch ein himmelschreiender "Fehler" natürlich nie unterlaufen. Ach so, na dann...!
(Quelle: Friedrich Neuhausen: War Schmidt jemals am Lönsgrab in Uetzingen? Ein Gespräch. In: Arno Schmidt im Forum. Arno Schmidt Benefeld 1945-50. Nachbarn und Zeitzeugen erinnern sich. Ausgabe Nr. 4, hg. von A.M. Hunold, Celle, S. 30-34. Hier: S. 33f.)
Bild der Rune: http://members.fortunecity.de/odinsrunen/hSymbole2.htm
Bild Grabstein: http://www.walsrode-net.de/kultur/loensgrab.html
http://www.filmbuero-nds.de/Locations/html/Dreh0268.html
Bzw. hier deutlich sichrtbar, dass es _keine_ SS-Rune ist.: http://www.filmbuero-nds.de/Locations/html/bilder/268-1.jpg
(von Oliver Gassner)
Mittwoch, Dezember 04, 2002
Im Feuilleton der heutigen Frankfurter Allgemeinen Zeitung (S. 37) findet sich ein Artikel von Hannes Hintermeier über den einstigen Stipendiaten der Arno-Schmidt-Stiftung (1994), Andreas Eschbach, in dem auch zweimal Arno Schmidt selbst erwähnt wird:
"Er [Eschbach] schreibt seit er zwölf ist, nebenher, aber doch so ambitioniert, daß ihm die Arno-Schmidt-Stiftung im Sommer 1994 ein Stipendium genehmigte, das endgültig die Weichen stellte. Aber wo Arno Schmidt sagt, ",Leser'? - achduliebergott. ,Leser', das sind Diejenigen, die zeitlebens ,Schirm' zu dem sagen, wobei einem Schriftsteller ,ein Stock im Petticoat' einfällt!", bleibt Eschbach entschieden auf der Schirmseite."
und, gegen Ende des Artikels:
"Im Internet gibt er, auch darin überhaupt kein deutscher Innerlichkeitsfanatiker, detaillierte Einblicke in seine Schreibwerkstatt. Sogar ein Tagebuch für seine Leser führt er dort - und gebraucht dabei Worte wie "Hollywoodstreifen". Arno Schmidt hätte sich achduliebergott im Heidegrab gedreht."
(von Oliver Gassner)
Arno Schmidt: "Brüssel / Die Feuerstellung" ist soeben von der Stiftung Buchkunst zu einem der fünfzig schönsten Bücher des Jahres gewählt worden. Darüber freut sich mit Friedrich Forssman (Gestaltung und Satz) und Robert Wilk (Repro und Herstellung) die Herausgeberin.
(von Oliver Gassner)
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